Freitag, 23. September 2016

Die Vergewaltigung ist der zwischenmenschlichen Beziehung hässliches Spiegelbild im Teich bei Mondschein.
Sie macht aus der schönsten Nebensache der Welt, die schlimmste Sache der Welt.

Freitag, 21. November 2014

Der Schrank

Die dunklen Umrisse des Schranks voller Kleidungsstücke die alle das überdeckten was monströses in ihr und allen um sie herum vorging, stand auch diesen verhängnisvollen Abend in der von Dunkelheit überfluteten Ecke des Raums, wartend genüsslich im Wissen angefasst und entleert zu werden, von der Frau, sie sich nehmen würde was die Abnormalitäten unmenschlichen Ausmaßes in ein rechtes drückt, einen Bilderrahmen, den alle unterschreiben, als vermöge er einzufassen, was aus all diesen Monstrositäten hervorquillt Nacht um Nacht sich gegenseitig verschlingt und miteinander buhlt,als dass weitere Geschwüre heranwachsen, die letztendlich den Kleiderschrank befriedigen werden, der in der immer stärker überschwemmten Ecke, gar Nische des Raums steht, in sich hinein lachend, unheilvoll und in der Gewissheit angefasst und entleert zu werden

Montag, 23. September 2013

Morgen bis Nacht

Der Morgen
Der Nebel liegt über dem Land, schleierhaft und still
er bedenkt es sanft und es schläft unter ihm
es ist noch nicht erwacht, sowie die Menschen


Der Vormittag
Die Sonne steigt gemächlich empor über dem Land
sie kündigt die Wonne und Wärme an
es erwacht, sowie die Menschen


Der Mittag
Die Sonne steht hoch am Himmel über dem Land
es ist warm und herzlich
es ist erwacht, sowie die menschen


Der Nachmittag
Die Sonne neigt sich nun wieder dem Land entgegen
doch sie wärmt noch und ist fröhlich, regt zum nachdenken an
es denkt über sein wach sein nach, sowie die Menschen


Der Abend
Die Sonne verschwindet hinter dem Land
Das Land wird ruhig im Wissen und in Vertrautheit
es wird schläfrig, sowie die Menschen


Die Nacht
Der Nebel legt sich behütend wieder über das Land
wohl wissend über seine Mutter die Sonne ist das Land geborgen
es träumt, sowie die Menschen


Montag, 10. Januar 2011

adler

Der Adler steht auf der Straße , den Kopf nach rechts gewandt,die Flügel offen,schwarzes Gefieder und überlegt,was er tun soll.
Er könnte nun spazieren gehen,oder stehen bleiben
Er steht schon länger und ruht sich auf dem aus,was er bereits hat, oder sich von anderen leiht.
Spazieren wäre nicht schlecht,sondern sehr positiv, da ihm die Bewegung nicht schaden würde,
doch der Adler bleibt stehen

Da kommt der Tiger angestürmt,der schon länger antrottet und verschlingt den Adler!

Sonntag, 9. Januar 2011

Parkbank

Im Park sitzen so viele Leute auf irgendeiner Bank und fühlen sich auf ihr sehr sicher.
Die Bank ist bequem und macht es ihnen einfach.
Der Himmel ist blau, Vögel zwitschern, Schmetterlinge fliegen
doch plötzlich fängt es an zu regnen und es donnert und blitzt!
Dann zerbricht die Bank und alle Leute fallen hin, sie werden von Blitzt und Donner überwältigt und vom Regen überflutet.
Wär doch bloß die Bank nicht zerbrochen.....